Beteiligung

Das Professorinnenprogramm 2030 des Bundes und der Länder

Frauen sind in Deutschland hervorragend ausgebildet. Sie sind bei den Bildungsabschlüssen bis einschließlich zur Promotion mindestens so erfolgreich wie Männer: Frauen machen häufiger Abitur, sie studieren häufiger und sie verfassen fast die Hälfte aller Promotionen. Auf den weiteren Ebenen, d.h. bei den Habilitationen, den Professuren und insbesondere in den Führungspositionen, entspricht der Frauenanteil hingegen nicht dem Anteil gut qualifizierter Frauen. Dass Frauen durchaus Interesse an einer wissenschaftlichen Karriere haben, zeigt das Beispiel der Juniorprofessuren, bei denen der Frauenanteil bei knapp der Hälfte der Stellen liegt.

Stand 15.04.2026 Unterlagen-Einreichung bis 30.09.2027   Förderung läuft bis 31.12.2030  Quelle: DLR Förderdatenbank

Beschreibung der Förderung

Kurz erklärt

Das Professorinnenprogramm 2030 ist eine Förderung von Bund und Ländern für Hochschulen in Deutschland. Es soll mehr Frauen in Professuren und Führungspositionen bringen und die Gleichstellung an Hochschulen stärken. Dafür reichen Hochschulen ein Gleichstellungskonzept ein, das geprüft wird. Wenn das Konzept gut bewertet wird, können Hochschulen Fördermittel erhalten.

Gefördert werden vor allem Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren. Möglich ist auch eine zusätzliche Stelle für eine Wissenschaftlerin oder Künstlerin auf dem Weg zur Professur. Das Programm läuft länger als frühere Phasen und sieht mehrere Einreichungsrunden vor. Neu ist auch das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“.

Das Programm will die Karriere von Wissenschaftlerinnen fördern und die Planbarkeit wissenschaftlicher und künstlerischer Laufbahnen verbessern. Außerdem soll sich die Hochschulkultur stärker an Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit orientieren. Die Förderung ist Teil eines langfristigen Vorhabens, um die Lücke zwischen gut ausgebildeten Frauen und ihrem Anteil in Spitzenpositionen zu verkleinern.

Für wen ist die Förderung sinnvoll?

Die Förderung ist sinnvoll für staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen mit Sitz in Deutschland. Besonders interessant ist sie für Hochschulen, die ihre Gleichstellung verbessern und mehr Frauen in Professuren bringen wollen. Auch Hochschulen mit dem Ziel, junge Wissenschaftlerinnen oder Künstlerinnen gezielt zu fördern, profitieren davon.

Kerndaten

  • Bewerbungsfrist
    • Nicht genannt
  • Ansprechpunkt
    • DLR-PT
    • Telefonhotline: +49 228 3821 2500
  • mögliche Kriterien für eine Förderung
    • Einreichung eines Gleichstellungskonzepts für Parität an der Hochschule
    • Positive Begutachtung durch ein unabhängiges Gremium
    • Staatliche oder staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz in Deutschland
  • mögliche Ausschlusskriterien
    • Keine gesicherte Angabe im Text
  • Anbieter der Förderung
    • Bund und Länder
  • Thema der Förderung
    • Gleichstellung an Hochschulen
    • Förderung von Frauen in Wissenschaft und Professuren

Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Dieses Angebot stellt keine Beratung dar und dient nur der Information über mögliche Förderangebote. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Für detaillierte Angaben bitte den weiterführenden Links folgen.

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