Zuschuss

Förderrichtlinie „Bildungskommunen“

Bildung findet dort statt, wo die Menschen leben und arbeiten: in den Kommunen. Städte und Landkreise stehen vor der Herausforderung, ihren Bürgerinnen und Bürgern bestmögliche Zugänge zu attraktiven, vielfältigen und wohnortnahen Angeboten des lebensbegleitenden Lernens zu ermöglichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) engagiert sich seit Jahren für eine Stärkung des Bildungsmanagements in den Kommunen. Kern des Engagements ist die „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ (TI), in deren Rahmen vielversprechende Modelle datenbasierter kommunaler Bildungssteuerung entwickelt und verbreitet wurden. Es hat sich gezeigt, dass eine datenbasierte Steuerung, eine bereichsübergreifende Koordinierung von Bildungsthemen innerhalb der Kommunalverwaltung und die zusätzliche Einbindung zivilgesellschaftlicher Bildungsakteure dabei helfen, den Bürgerinnen und Bürgern in allen Lebensphasen passende Bildungsangebote zu machen und bildungspolitische Herausforderungen vor Ort gezielt zu bearbeiten. Mit einem solchen „Datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement“ (DKBM) können Bildungschancen für alle Menschen verbessert werden. In Krisenzeiten kann so zudem eine höhere Resilienz des Bildungssystems erreicht werden, da das DKBM eine belastbare Grundlage schafft, auf der Kommunen angemessen und gezielt auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren können. Aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen und Erfahrungen der TI will das BMBF mit der Förderrichtlinie „Bildungskommunen“ Kreise und kreisfreie Städte weiterhin dabei unterstützen, ihr Bildungsmanagement zu verbessern. Hierzu sollen insbesondere die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine umfassende (analog-digitale) Vernetzung kommunaler Bildungslandschaften systematisch genutzt werden. Die Kommunen können dabei zudem innerhalb ihrer Bildungslandschaft thematische Schwerpunkte setzen, die ihren spezifischen bildungspolitischen Schwerpunkten entsprechen (z.B. Kulturelle Bildung, Demokratiebildung/Politische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Integration durch Bildung, Fachkräftesicherung/Bildung im Strukturwandel, Inklusion). Die Förderrichtlinie „Bildungskommunen“ fokussiert auf die Etablierung von Instrumenten, die in Kreisen und kreisfreien Städten gezielt die (Weiter-)Entwicklung, Koordinierung und Steuerung der Bildungslandschaft befördern: Eine ganzheitliche kommunale Strategie zur Weiterentwicklung des kommunalen Bildungsbereichs zu einer analog-digital vernetzten Bildungslandschaft für das lebensbegleitende Lernen. Eine fortlaufende kommunale Bildungsberichterstattung, die eine verlässliche Datengrundlage schafft und Hinweise und Fakten für die Steuerung des Bildungssystems auf kommunaler Ebene zur Verfügung stellt. Verlässliche, partnerschaftliche und nachhaltige Kooperationsstrukturen mit den relevanten Bildungsakteuren vor Ort und über unterschiedliche Zuständigkeitsebenen in der Kommune hinweg. Ein webbasiertes kommunales Bildungsportal, das allen Bildungsinteressierten eine kostenfreie, transparente Übersicht über regionale Bildungsakteure sowie über deren Bildungsangebote und Zugangsvoraussetzungen ermöglicht und sukzessive zu einem digitalen Lernort weiterentwickelt werden sollte. Ziele sind Transparenz und Zugänglichkeit von Bildungsangeboten sowie ein koordiniertes Zusammenwirken aller Bildungsakteure entlang der gesamten Bildungskette und in allen Bildungsbereichen, so dass alle Einwohnerinnen und Einwohner in jeder Lebensphase die Bildungsangebote nutzen können, die sie zur Realisierung ihrer individuellen Bildungsziele benötigen. Das Programm wird durch die Europäische Union in Zusammenarbeit mit dem BMBF über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Kontakt bildungskommunen@dlr.de

Stand 27.06.2026 Kalender-Erinnerung verfügbar  Förderung läuft bis 31.12.2030  Dauerhaftes Förderprogramm Quelle: DLR Förderdatenbank Förderregion: bundesweit

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Beschreibung der Förderung

Kurz erklärt

Die Förderung „Bildungskommunen“ unterstützt Städte, Kreise und kreisfreie Städte dabei, ihr Bildungsmanagement zu verbessern. Ziel ist, Bildungsangebote vor Ort besser zu planen, zu vernetzen und für Menschen leichter zugänglich zu machen. Dafür sollen Daten besser genutzt und verschiedene Bildungsakteure enger zusammenarbeiten.

Ein wichtiger Teil ist die Entwicklung einer kommunalen Bildungslandschaft, die analog und digital vernetzt ist. Dazu gehören eine gemeinsame Strategie, eine laufende Bildungsberichterstattung und gute Kooperationsstrukturen. Außerdem kann ein webbasiertes Bildungsportal aufgebaut werden, das Bildungsangebote und Zugangsvoraussetzungen übersichtlich zeigt.

Die Kommunen können auch eigene Schwerpunkte setzen, zum Beispiel bei kultureller Bildung, Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Integration, Fachkräftesicherung oder Inklusion. Gefördert wird das Programm durch die Europäische Union und das Bundesministerium für Bildung und Forschung über den Europäischen Sozialfonds Plus.

Für wen ist die Förderung sinnvoll?

Die Förderung ist sinnvoll für Kommunen, die ihre Bildungsangebote besser koordinieren und digital vernetzen wollen. Sie richtet sich an Städte, Landkreise und kreisfreie Städte, die Bildung vor Ort strategisch weiterentwickeln möchten. Besonders passend ist sie für Kommunen, die mit vielen Bildungsakteuren zusammenarbeiten und ihre Angebote transparenter machen wollen.

Kerndaten

  • Bewerbungsfrist
    • Nicht genannt.
  • Ansprechpunkt
    • BMBF
  • mögliche Kriterien für eine Förderung
    • Kreise und kreisfreie Städte
    • Aufbau oder Weiterentwicklung eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements
    • Nutzung digitaler Möglichkeiten zur Vernetzung
    • Entwicklung einer kommunalen Bildungsstrategie
    • Aufbau von Bildungsberichterstattung, Kooperationsstrukturen oder eines Bildungsportals
  • mögliche Ausschlusskriterien
    • Nicht genannt.
  • Anbieter der Förderung
    • BMBF
    • Europäische Union
  • Thema der Förderung
    • Kommunales Bildungsmanagement
    • Vernetzung und Steuerung kommunaler Bildungslandschaften
    • Lebensbegleitendes Lernen

Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Dieses Angebot stellt keine Beratung dar und dient nur der Information über mögliche Förderangebote. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Für detaillierte Angaben bitte den weiterführenden Links folgen.

foerderkalender.de übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Bindend sind nur die Angaben des Fördergebers, dessen Informationen im Kasten "Weitere Informationen zur Förderung" abrufbar sind.

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